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Ich glaube nicht

๐ŸŽค Reinhard Mey ๐ŸŽต Key: C
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Reinhard Mey - Ich glaube nicht A D A Hin und wieder geil ich mich und geh hart mit mir ins Gericht A F#m H E Und befrag mich hochnotpeinlich, ob ich glaube oder nicht. D C# F#m D Nur ein bichen Folter und schon erpress ich mir den Beweis, D C#m D E A Da ich erstens gar nichts glaube und zweitens gar nichts wei. D Ich glaub nur, da, wenn es ihn tatschlich geben sollte, A F#m H Er, was hier in seinem Namen abgeht, gar nicht wollte! Em A F#m Hm Erstmal glaub ich, da die Weihwasserbeckenfrsche ihn stren C# F# Und die viel zu groen Huser, die angeblich ihm gehren. G A F#m H Glaubt ihr denn, er ist auf Lakaien und Grundbesitz erpicht? G D Em A D E7 Jasager und Immobilien? Ich glaube nicht! A D A Ich glaub nicht, wenn es ihn wirklich gibt, da ers beraus liebt, A F#m H E Da sich jemand hartnckig als sein Stellvertreter ausgibt D C# F#m D Und sich fr unfehlbar hlt. Ich glaub nicht, da es ihm gefllt, D C#m D E A Da man ihm krause Ansichten als sein Wille unterstellt D Ich verwette mein Ges: Brimborium und Geplnkel, A F#m H Mummenschanz und Rumgeprotze gehn ihm auf den Senkel, Em A F#m H Dieses Ringekssen, diese selbsgefllgen Frmmigkeiten, C# F# Dies in seinem Namen Eselein und Torheiten verbreiten. G A F#m H Glaubt ihr, da er will, da irgendwer an seiner Stelle spricht? G D Em A D E7 Irgend so ein kleines Licht? Ich glaube nicht! ( Tab from: http://www.guitartabs.cc/tabs/r/reinhard_mey/ich_glaube_nicht_crd.html ) A D A Ich glaub nicht, da er in seiner Weisheit, seinem ewgen Rat A F#m H E Sowas Abartiges ausgeheckt hat wie den Zlibat, D C# F#m D Denn sonst htt er sich zum Arterhalt was andres ausgedacht D C#m D E A Und uns nicht so fabelhafte Vorrichtungen angebracht. D Welch ein Frevel, daran rumzupfuschen, zu beschneiden, A F#m H Zu verstmmeln! Statt sich dran zu erfreun, dran zu leiden! Em A F#m Hm Und wenn Pillermann und Muschi nicht in den Masterplan passen, C# F# Glaubt ihr nicht, er htt sie schlicht und einfach weggelassen? G A F#m H Glaubst du Mensch, armselger Stmper, du berheblicher Wicht, G D Em A D Da du daran rumschnippeln darfst? Ich glaube nicht! A E Ich glaub nicht, da ihm der Hllenlrm etwas bedeutet, F#m H E Wenn man in die gttliche Ruhe hinein die Glocken lutet. C# F#m Ich bin sicher, da er es als schlimme Lsterung betrachtet, C# F#m Wenn man, um ihn zu bestechen, kleine Lmmerchen abschlachtet Hm F#m Und er mu sich sofort bergeben, denkt er nur ans Schchten, G# C# Oder an die schleimgen Heuchler, an diese gottlosen Schlechten, D E A Die scheinheilig die Kinderlein zu sich kommen lassen D A A H E Und ihnen in die Hose fassen! A D A Ich glaub nicht, da er in Euren pompsen Palsten thront, A F#m H E Ich glaub eher, da er beim geringsten meiner Brder wohnt, D C# F#m D Eher bei den Junkies, bei den Trebern im Park als in Rom, D C#m D E A Eher in den Slums, den Schlachthfen, den Ghettos als im Dom, D Im Parterre bei Oma Krause, in der Aldi-Filiale, A F#m H Eher auf dem Straenstrich als in der Kathedrale, Em A F#m Hm Wo Schiefkpfige, Hndeknetende Schuldgefhle schren, C# F# Eitel, selbstgerecht, als wrden sie IHN an der Leine fhren. G A F#m Hm Eher als in Eurer dstren, modrig-lustfeindlichen Gruft G A F#m H Sitzt er unter freiem Himmel in der lauen, klaren Luft, G A F#m Hm Neben mir auf der Bank vor der Gartenlaube G Em Asus4 A G A H Bei einer Flasche Deidesheimer Herrgottsacker, ja, ich glaube! G A D Ja, ich glaube!
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